Wir untersuchen, wie unbewusste Vorurteile Entscheidungen in Auswahlprozessen, Meetings und der Zusammenarbeit beeinflussen – oft ohne dass es uns bewusst ist. Anhand praktischer Übungen entwickeln die Teilnehmenden Strategien für bewussteres, faireres Handeln im Arbeitsalltag.
Ich bin Patricia Oulehla, Trainerin und Prozessbegleiterin für Antidiskriminierung, Diversity und Awareness in Berlin. Ich verbinde diskriminierungskritische Bildungsarbeit mit diskriminierungssensibler Prozessbegleitung – damit aus Wissen und Haltung konkrete Handlungssicherheit im Arbeitsalltag wird.

Über mich
Patricia Oulehla (sie/ihr) – Bildungsreferentin, Trainerin, Medienwissenschaftlerin und Sozial- und Kulturanthropologin (MA). Ich führe seit einigen Jahren regelmäßig online und offline Workshops und Fortbildungen zu Antidiskriminierung, Diversität, Demokratiebildung und kritischer Medienkompetenz durch – für Universitäten, Schulen, den Kunst- und Kulturbereich, Medienorganisationen, Institutionen, Vereine und Firmen.
Aus meiner machtkritischen Bildungsarbeit heraus hat sich mein Angebot um diskriminierungskritische und diversitätssensible Prozessbegleitung erweitert – dadurch arbeite ich mit denselben Organisationen längerfristig zusammen, statt nur einzelne Workshops durchzuführen. Auch meine praktische Awareness-Arbeit bei Veranstaltungen ist aus diesem Anspruch entstanden: Wissen soll nicht bei der Reflexion enden, sondern in gelebte Strukturen und Handlungssicherheit übersetzt werden.
Publikationen
Buch: COVID-19 Responses in Yucatan – A Critical Medical Anthropology Perspective on Risk Communication, Pandemic Obedience, and Rumors, Springer VS, BestMasters, August 2025.
„New ways of remembering together“ – ein JUGEND erinnert-Projekt, Stiftung EVZ, August 2023.
Drei Bereiche. Ein Common Ground.
Antidiskriminierung & Diversität
Kurzworkshops, Trainings und Lernreihen.
Diskriminierungskritische und diversitätssensible Prozessbegleitung
Moderierte Reflexion, Analyse und Entwicklung – vom Kurztermin bis zum langfristigen Prozess.
Awareness
Konzepte, Teamtrainings und Begleitung vor Ort für Veranstaltungen.
Das vollständige Angebot
Alle Workshops, Awareness-Leistungen und Prozessbegleitungsformate im Überblick – buchbar in Präsenz/In-House oder online. Genaue Zuschnitte, Dauer und Preise werden im Erstgespräch gemeinsam geklärt.
Die Teilnehmenden setzen sich mit verschiedenen Dimensionen von Identität und deren Verflechtung mit Machtstrukturen auseinander und gewinnen ein tieferes Verständnis von systemischer Diskriminierung und Privilegierungsdynamik. Darauf aufbauend erarbeiten wir Strategien, um die eigenen Privilegien für solidarisches Handeln zu nutzen.
Sprache beschreibt nicht nur Wirklichkeit, sie stellt sie auch her – Macht- und Herrschaftsverhältnisse wie Rassismus, Sexismus und Ableismus spiegeln sich in unserem alltäglichen Sprachgebrauch wider. Durch kritische Medienanalyse lernen die Teilnehmenden, problematische Begriffe zu erkennen, und entwickeln Handlungsstrategien für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch.
Wer Diskriminierung am Arbeitsplatz beobachtet, steht oft vor denselben Fragen: Ansprechen oder zurückziehen? Bin ich zuständig? Wir analysieren die unterschiedlichen Rollen im professionellen Arbeitskontext und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für solche Situationen.
Die Teilnehmenden setzen sich interaktiv mit dem eigenen Weißsein auseinander und reflektieren die Privilegien, die damit in dieser Gesellschaft einhergehen, um als Verbündete antirassistisch zu handeln. Hinweis: Dieser Workshop richtet sich an weiße Teilnehmende – parallel empfiehlt sich ein Empowerment-Workshop für BIPoC-Personen.
Wir klären, was Hate Speech ist, wer betroffen ist und wie sich Hass im Netz erkennen lässt. Der Workshop vermittelt Strategien zum Selbstschutz, zur Stärkung von Betroffenen und erprobt konkrete Möglichkeiten für digitale Zivilcourage.
Verschwörungserzählungen sind gesellschaftlich weit verbreitet und kein neues Phänomen. Der Workshop gibt Einblick in Geschichte, Merkmale und Weltbilder hinter Verschwörungsideologien und trainiert in praktischen Übungen, wie man ihnen souverän begegnet.
Wir üben anhand konkreter Situationen, wie Sie im Alltag schneller und sicherer auf diskriminierende Aussagen reagieren können – mit mehr Mut, etwas zu sagen, und mehr Möglichkeiten, Betroffene konkret zu unterstützen.
Wir sensibilisieren für verschiedene Spielarten von Fake News und schärfen das Bewusstsein für Manipulation durch Propaganda, Clickbait und Framing. Die Teilnehmenden lernen praktische Tools zum Faktencheck kennen und reflektieren die Wirkung von Filterblasen und Algorithmen auf die eigene Mediennutzung.
Darüber hinaus konzipiere ich gerne weitere Themen passend zu Ihrem Bedarf – sprechen Sie mich einfach an.
Häufige Fragen
Sie melden sich zunächst über das Kontaktformular für ein unverbindliches Erstgespräch an oder nennen im Formular direkt Ihre Wunschdaten und Ihr Wunschformat. Nach der Anfrage melde ich mich schnellstmöglich bei Ihnen zurück, und wir besprechen das weitere Vorgehen. Jeder Workshop wird nach Absprache mit Ihnen individuell konzipiert, d. h. besondere Bedürfnisse Ihrer Organisation und der Teilnehmenden fließen in die Planung ein. Auch ist es möglich, verschiedene Workshopangebote zu kombinieren.
Im Nachgang erhalten Sie und die Teilnehmenden ein Handout sowie aufbereitete Workshopinhalte zur eigenen Verwendung und Nachbereitung. Bei Bedarf konzipiere ich gerne einen Workshop zur Vertiefung der gelernten Inhalte. Ebenso biete ich Beratung zu längerfristigen Maßnahmen in Ihrer Organisation an.
Die meisten Workshops sind als 2- bis 3-stündige Kurzformate oder als ganztägige Workshops konzipiert. Bei Bedarf entwickle ich auch individuell angepasste Lernreihen über mehrere Termine. Das passende Format besprechen wir gerne im kostenfreien Erstgespräch.
Die Kosten richten sich nach Format, Umfang und den Bedürfnissen Ihrer Organisation. Nach einem kurzen, unverbindlichen Erstgespräch erhalten Sie ein individuelles Angebot. Für gemeinnützige Vereine sind vergünstigte Konditionen möglich.
Ja – alle Formate sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch möglich, online wie in Präsenz.

Ich verbinde diskriminierungskritische Bildungsarbeit mit praktischer Erfahrung und begleite Organisationen dabei, Antidiskriminierung, eine (neuro)diversitätssensible Arbeitskultur sowie konkrete Handlungssicherheit im Arbeits- und Veranstaltungskontext zu entwickeln und zu verankern.
Stimmen von Teilnehmenden
„Sehr wertschätzend, sehr klar und gleichzeitig angenehm undogmatisch. Ich habe mich die ganze Zeit gut abgeholt gefühlt.“
Teilnehmende:r (anonymisiert)
„Ich bin mit mehr Fragen gegangen als ich gekommen bin – aber auch mit viel mehr Werkzeugen, um mich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“
Teilnehmende:r (anonymisiert)
„Die Workshop-Leitung war sehr sympathisch und hat auch bei emotional und herausfordernden Themen eine ruhige und wertschätzende Atmosphäre geschaffen. Vielen Dank für diesen Space.“
Teilnehmende:r (anonymisiert)
„It was an inspiring day that truly energized the team at Schwarzkopf Foundation’s team day. The facilitators managed to balance a high-energy atmosphere with expert moderation.“
Schwarzkopf-Stiftung, Teamtag
„Danke für den geschützten Raum und die ruhige Moderation. Gerade bei schwierigen Themen hat mir das sehr geholfen.“
Teilnehmende:r (anonymisiert)
„Ich fand es sehr angenehm, dass unterschiedliche Perspektiven Raum bekommen haben, ohne dass jemand bloßgestellt wurde. Schwierige Situationen wurden sensibel aufgefangen und der Fokus auf gemeinsames Lernen gelegt.“
Teilnehmende:r (anonymisiert)
Ausgewählte Auftraggeber:innen
Universität Bonn · TU Dresden · Humboldt Forum · Stadtmuseum Berlin · Arbeit und Leben Sachsen e. V. · FACT Festival · jup! Berlin · Schwarzkopfstiftung · Berliner Landeszentrale für politische Bildung · Landesfachverband Medienbildung Brandenburg
„Your privilege is not a reason for guilt, it is part of your power, to be used in support of those things you say you believe.“
AUDRE LORDE

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen.
Unverbindlich, ohne Verpflichtung – ich melde mich schnellstmöglich zurück.

